Joe´s Ostermarkt im Pub-Stadl

Liebe Freunde der Natur, der Feste und des guten Lebens. Wir legen allen ans Herzen, den Ostermarkt im Pub zu besuchen. Es wird für alle Gärtnerinnen und Gärtner nicht nur kunsthandwerkliche und kulinarische Leckerbissen geben, auch Jungpflanzen und Samen vom Biotiger suchen fleißige Hände, die sie in unseren Neusiedler (Gemeinschafts) Gärten großziehen werden.
Vielen Dank an Familie Ruiner, die das kulturelle Leben in Neusiedl mit ihrem Engagement bereichern.

23.03.2018 bis 25.03.2018

15:00 Uhr bis 20:00 Uhr

– hausgemachter Langos und Toastlangos
– Kaffee und Kuchen
– Kunsthandwerksmarkt und Jungpflanzen
– Kinderbastelstunde Samstag von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Neues Gemeinschaftsfeld Seegärten

Wir haben heuer ein viertes Feld in den Seegärten dazugepachtet!

Zu unserem Glück, haben wir ein 2000 qm großes Feld auf  fruchtbarsten Neusiedler Boden bekommen.  Direkt am Gartenweg,  mit Zugang auch von den Genossenschafts-Siedlungen rund ums Altersheim!

Falls du einen Flyer bekommen hast (oder auch nicht) und in der Nähe  wohnst,  melde dich per Mail oder Telefon bei uns (Kontakt) und gib Bescheid, ob du 50 oder 100 qm reservieren möchtest. Sollten schon alle Parzellen vergeben sein, melden wir uns bei dir.

Für den Unkostenbeitrag von 40€ für 50qm  kümmern wir uns um das Ackern und Fräsen (du brauchst nur mehr anbauen), das Düngen, die Bereitstellung von Wasser und Stroh (gegen austrocknen des Bodens) und um den Pachtzins. Falls noch Geld überbleibt, besprechen wir gemeinsam, was damit geschehen soll. Wir wollen keinen Gewinn mit dieser Initiative machen!

Bei Interesse melde Dich bei lebensraum-neusiedl!

Nähe Altersheim (c) https://gis.bgld.gv.at/WebGIS/synserver

Es gibt noch freie Parzellen Nähe Reitschachersiedlung, Römerweg/Keltenweg oder Bühlgründe zu pachten.

 

Insekten

Von einem Neusiedler Mitbewohner:

Wie Ihr wisst, ist unser Lebensraum mittlerweile von einem dramatischen Insektensterben bedroht. Unsere Kinder werden möglicherweise viele uns noch bekannten Insekten- und Schmetterlingsarten nicht mehr kennenlernen.
Aus diesem Grund ist in mir die Idee gereift, am nicht bewirtschafteten Rand der „Gemeinschaftsgartenanlagen “ einfach Blumensamen, welche ganz billig zu erwerben sind, zu streuen. Eine kleine Blumenwiese soll ein neuer Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen und sonstige Insekten werden.
Hintergrundinformationen könnt Ihr gerne in einem Kurierbericht vom 30.10.2017 nachlesen, in dem meine Tochter, welche Biologin ist, interviewt wurde.
https://kurier.at/wissen/insektensterben-von-der-tugend-des-nichtstuns/294.194.159

PS.: Jeder ist eingeladen, auch Blumensamen zu streuen, egal wo.

Oder nettes Insektenhotel anzubieten

Unser Sommer

Hallo Ihr Lieben!

Die schwarze Luft kommt jetzt jeden Tag etwas früher, im Ofen brennen die Feuer und wir haben jetzt endlich Zeit und Muße Euch wieder zu schreiben.

Es gab schöne Treffen, viel Freude, tolle Ernten und jetzt ein paar Fotos für Euch.

Wir setzen uns jetzt wieder Montags zusammen um neue und alte Projekte durchzuarbeiten. Also werden wir hin und wieder Neuigkeiten mit Euch Teilen……..

Alles Liebe und bis bald

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Interview mit einem Storch Teil 2

Hallo liebe Neusiedler!

Habe mich schon eine ganze Weile nicht mehr gemeldet. Keine Sorge, ich bin nicht verschwunden, war nur SEHR beschäftigt mit der Futtersuche um mich nach der langen Reise fit für die Familiengründung zu machen. Meine Gefährtin und ich erkundeten unser Neusiedl am See bei unseren täglichen Rundflügen um richtig fette Frösche, Heuschrecken, Fische, Würmer, Schnecken (nur die mit Häusern – die Nackerten schmecken uns nicht) Insekten, Maulwürfe, Schlangen und Mäuse ausfindig zu machen. Um satt zu werden brauchen wir täglich ca. ein halbes Kilo davon, unsere Jungen benötigen, um groß und stark zu werden, ca. 1,2 kg pro Tag. Unser Lebensraum hat sich seit dem letzten Jahr verändert, teilweise erkannte ich unsere alten Futterplätze nicht mehr. Einige Bäume sind verschwunden, besonders entlang der Bahngleise Richtung der großen Stadt und diese weißen Bäume, mit den langen spitzen Ästen die sich besonders bei Wind drehen, auf der Parndorfer Platte, dürften auch mehr geworden sein. Unser Lieblingsfutterplatz ist ganz in der Nähe von unserem Nest , dort wo es Gärten, Wiesen und Äcker gibt, hier finden wir unsere Mahlzeit ohne große Mühe, das Gras ist nicht zu hoch und Menschen gibt es auch nicht gar so viele die uns beim Essen stören. Aber auch dieser Futterplatz hat sich verändert, Menschen haben große weiße Häuser drauf gebaut. Dieser Platz ist Jahr für Jahr kleiner geworden, ACH, jetzt müssen wir ich noch weiter fliegen um satt zu werden..!

Vielleicht wisst ihr das nicht, aber um genügend Nahrung für uns und unseren Nachwuchs zu finden, müssen die Nahrungsflächen genügend groß sein – so ca. 200 ha brauchen wir für unsere Storchenfamilie – und sie müssen in der Nähe der Brutplätze liegen. Da haben es die Ruster super! Die haben uns geklappert, dass die Menschen eine große Feuchtwiese ganz in der Nähe für sie schützen, hegen und pflegen. Dort tummeln sich unsere Verwandten und die Graugänse finden auch genug leckere Sachen.

Beim letzten Flug in unser Winterquartier nach Afrika traf ich einige Verwandet aus Deutschland, na, die haben sich vielleicht aufgeregt! Sie wollen nicht mehr zurück nach Deutschland, dort verloren sie Jahr für Jahr mehr von ihren Futterplätzen, jetzt suchen sie sich eine andere Heimat. Die Armen, hoffentlich gefällt es ihnen beim Überflug bei uns nicht zu gut und bleiben vielleicht auch noch in Rust „hängen“, sozusagen „Flüchtlinge“. Aber die Ruster freuen sich jedes Jahr riesig, wenn mehr von uns kommen und brüten, da haben ein paar „Deutsche“ auch noch Platz, wir sind ja Multikulti.

So, jetzt habe mich mit der Schilderung von Ernährung und Nahrung verzettelt, aber die Gaumenfreuden sind eine wichtige Sache, darauf legen wir Burgenländer großen Wert, Störche wie Menschen!

Familiengründung

Wie bei uns Störchen die Paarung genau passiert, dass möchte ich nicht im Detail schildern, wir haben ohnehin ein offenes Schlafzimmer und von der Straße aus, kann das jeder beobachten , also keine intimen Details… raufschauen genügt und ihr wisst Bescheid, über das Liebesleben der Störche!

Und jetzt verrate ich euch ein Geheimnis:

Am 10.Mai ist unser ersten Störchlein aus dem Ei geschlüpft, am 11. das Zweite, am 12.das Dritte und am 15.das Vierte! Wir sind Eltern von 4 Störchlein geworden! ! Alles stramme Kinder! Wir trotzten dem kalten Wetter, dem Regen und Sturm und haben abwechseln die letzten 30Tage die Eier warm gehalten, nur nachts hat meine Liebste das Brüten alleine übernommen. Sind wir nicht etwas ganz Besonderes?!

Kindergarten und Mutter-Erde

Projekt „Mutter Erde“

im röm. kath. Kindergarten Gartenweg

Angeregt durch die Initiative Lebensraum-Neusiedl haben wir(Lebensraum und Birgit Popovic) uns  Gedanken gemacht, wie  man  Kindergartenkindern die Natur und den bewussten Umgang mit der Umwelt besser vermitteln kann.
So entstand die Idee mit dem eigenen Hochbeet im Kindergarten.
Die Initiative hat uns kostenlos ein Hochbeet auf unserer Trasse aufgebaut und befüllt . Ein neues Projekt wurde aus der Wiege gehoben und wird jetzt von den Kindern der Bärengruppe begleitet.

Die Pflanzen für das Beet wollten wir uns vom biotiger kaufen. Herr Deutsch (Biotiger) hat uns jedoch alle Pflanzen geschenkt, worüber wir uns sehr gefreut haben! Danke vielmals!

Gemeinsam haben wir dann unsere Gemüsepflanzen eingesetzt!

Somit können die Kinder täglich ihre Pflanzen beobachten und pflegen.

Die Vorschulkinder, also jene Kinder welche im Herbst in die Schule kommen, haben jeder eine eigene Pflanze bekommen. Jedes Kind hat seinen eigenen Tontopf angemalt, in der es dann seine Pflanze einsetzte. Diese bekommen sie dann zum Abschluss geschenkt.

Wir freuen uns schon auf unser eigenes Gemüse!

Danke für die Unterstützung von den Neusiedlern

Lg Birgit

Treffen Lebensraum-Neusiedl

Alle Gärtnerinnen haben ihre Parzellen (ein paar sind noch frei!) und unzählige Pflanzen freuen sich, ihren Platz gefunden zu haben.
So laden wir Euch alle recht herzlich ein, mit uns über Getanes, sich im Entstehen Befindendes und Mögliches bei Speis und Trank und angenehmer Atmosphäre zu dischkurieren!
Treffen wir uns am Freitag, den 2. Juni um 18 Uhr 30 in der Pizzeria San Marco!
Gemeinschaftsgärtnerinnen und Gemeinschaftsgärtner (nehmt Geld mit, wir kassieren ab!), Unterstützer und Mitarbeiter und alle Interessierten, wir freuen uns auf Euer Kommen!
Themen:
  • Gemeinschaftsgärten
  • Hochbeet im Kindergarten
  • Storchenprojekt
  • Seebad
  • Von Neusiedlern für Neusiedler
  • Familien-Markt

Vergabe Gemeinschaftsgärten Römerweg/Keltenweg

Endlich ist es soweit!
Wir treffen uns morgen 09.05.2017 ab 18 Uhr 30 (bis ca.19 Uhr 30) am Feld und teilen die Parzellen den Gärtnerinnen zu. Wer nicht anwesend ist, bekommt eine Parzelle zugeteilt.
Bitte gleich das Geld mitnehmen!
Wir freuen uns schon, bis morgen!

Interview mit einem Storch

„Neue Privatinitiative“ unter Rubrik „Allgemeines“

UNSER STORCH UND SEIN LEBENSRAUM

Die neue Privatinitiative möchte den Neusiedler STORCH , seine Reise, seine Gewohnheiten und sein Neusiedler Zuhause, vorstellen:

„Der Storch ist gelandet“! Willkommen zu Hause!

Das Storchenpärchen hat seinen Horst auf dem Apothekerdach bezogen!

Hallo, liebe Neusiedler! Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist ADEBAR und ich bin um den 26.März mit meiner Gefährtin endlich in meinem „Sommernest“ auf dem Apothekerdach im schönen Neusiedl am See angekommen. Mein Nest war fein geputzt und ich habe es noch ein bisserl mit meiner Liebsten zurecht gezupft. Wie schön, wieder zu Hause zu sein!

Meine Reise aus meinem Winterquartier zurück, war lang! Zwei Monate vor meiner Ankunft bin ich aus Namibia aufgebrochen und musste 10.000 km zurücklegen! Besonders super waren die warmen Aufwinde! Mit meinen großen, schönen Flügeln habe ich mich wie ein Segelflieger in eine Höhe bis zu 4.500 Metern tragen lassen, dabei konnte ich 500 km am Stück machen und bin bis zu 100 Stundenkilometer „gedüst“. Ich habe auf den Sudan, Ägypten, Palästina, Israel, die Türkei und den Bosporus hinunter geblickt. Schaut toll aus, von da oben! Natürlich geht das nicht ohne „auftanken“ – dazwischen habe ich mich in Oasen und auf feuchten Wiesen unterwegs, mit allerlei Kleingetier gestärkt. Begleitet wurde ich von hunderten anderen Störchen. Wir fliegen gerne in Schwärmen, gemeinsam finden wir den Weg ja auch leichter. Die „Ruster“, die „Illmitzer“, die „Parndorfer“ haben mich auch ein Stück begleitet, bevor sie in ihre Heimatorte aufgebrochen sind.

Diesmal sind meine Gefährtin und ich ja ziemlich zeitgleich angekommen, normalerweise fliege ich voraus und besetze schon mal unser altes Zuhause, bevor meine Liebste nachkommt. Besonders sind es ja die Störchinnen, die eine starke Bindung an den alten Horst haben (nein, das ist kein anderer Mann – so nennt man unser Nest!). Wir führen eine sogenannte „Horstehe“ und während des Zuges als auch im Winterquartier gehen wir getrennte Wege. UNSER Nest in Neusiedl am See müssen wir kaum vor Konkurrenten verteidigen, das würden wir beide mit lautem Schnabelgeklapper machen, dabei legen wir die Köpfe auf den Rücken und werfen sie nach vorne und stampfen mit den Beinen und plustern unsere Flügel auf. Wenn diese Warnung nicht ausreicht, dann kann es sein, dass wir auch unsere langen, spitzen Schnäbel einsetzen, wenn es einer so gar nicht kapieren will, dass ist UNSER Nest, schon seit Jahren! ! Es wäre schon toll, Nachbarn zu haben, wir sind ja eine große Familie, das kann man ja auch im schräg gegenüberliegenden Rust beobachten. Da gibt es viele von uns und die fühlen sich wohl dort! Früher – ach, wie lange ist das her – als es in Neusiedl noch so von Fröschen wimmelte, es noch mehr Feuchtwiesen gab, die Menschen unsere Futterwiesen noch nicht so stark verbaut hatten, die Futtersuche noch nicht so beschwerlich war, da gab es auf anderen Häusern hier im Ort auch noch andere Nester und unsere Vorfahren haben mit unseren Nachbarn um die Wette geklappert! Aber das ist laaaaange her! Unsere Ur, Ur, Ur, Ur-Großeltern jedenfalls, sind das erste Mal 1931 nach Neusiedl gekommen. Die leben aber nicht mehr, wir erreichen ja max. ein Alter von 20 Jahren. Klingt nicht alt – ABER – wir können uns dafür bis ins hohe Alter fortpflanzen…das könnt ihr Menschen nicht , oder?

So ihr Lieben, schau jetzt weiter. Das nächste Mal erzähle ich euch von unserem Lebensraum „Neusiedl“ wie wir uns ernähren und eine Familie gründen. Bis dann – euer ADEBAR!

Die ersten Parzellen sind abgesteckt!

Am Sonntag vormittag war es soweit. Die ersten Parzellen in den Gemeinschaftsgärten Bühlgründe und Reitschachersiedung wurden ausgemessen und die Gärtnerinnen und Gärtner konnten sich schnell einigen, wer welche Parzelle bearbeiten wird.

Auf den Reitschacher Gemeinschaftsgärten wird in der Mitte ein breiter Rasenstreifen angelegt und die Parzellen liegen links und rechts davon. Auch zwischen den Parzellen wird es kleine Trampelpfade geben, die den Zugang erleichtern.

In den Bühlgrunden wurden breitere Pfade gelassen, die ebenfalls begrünt werden sollen.

Die Gemeinschaftsgärten Römerweg wurden von Sträuchern und kleinen Bäumen befreit, die in gemeinschaftlicher Arbeit  entsorgt wurden. Demnächst wird ein unterstützender Bauer das Feld mähen.

Die Gärtnerinnen und Gärtner sind bereit loszulegen und freuen sich aufs Garteln.